Rhea Standke (*1972 in Dresden) studierte Freie Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, der Universität für angewandte Kunst Wien sowie der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie 2015 zur Meisterschülerin von Prof. Herbert Brandl ernannt wurde. Weitere Studien führten sie unter anderem nach Turin, Rumänien und China.

Ihre Malerei bewegt sich im Spannungsfeld von Abstraktion und organischer Figuration. Durch vielschichtige Überlagerungen, gestische Verdichtungen und intensive Farbsetzungen entstehen atmosphärische Bildräume, in denen vegetabile Formen auftauchen, sich verändern und wieder auflösen.

Natur wird dabei nicht unmittelbar abgebildet, sondern als Bewegung und elementare Lebenskraft erfahrbar. Räumliche und gegenständliche Grenzen verlieren ihre Eindeutigkeit, unterschiedliche Wahrnehmungs- und Wirklichkeitsebenen greifen ineinander.