Rhea Standkes Malerei bewegt sich im Spannungsfeld von Abstraktion und organischer Figuration. Durch vielschichtige Überlagerungen und gestische Verdichtungen entstehen auratische, multidimensionale Bildräume, in denen vegetabile Anklänge zwischen Formwerdung und Auflösung changieren.
In der Tradition expressiver, prozesshafter Malerei wird Natur dabei nicht abgebildet, sondern als Zustand elementarer Lebenskraft erfahrbar. Durch die Auflösung räumlicher und gegenständlicher Grenzen öffnet sich ein erweiterter Wahrnehmungsraum, in dem unterschiedliche Wirklichkeitsebenen ineinandergreifen.
Ich würde tatsächlich nur so wenig verändern. Der Text hat Niveau und passt zu den Arbeiten. Besonders die Formulierung „Natur wird nicht abgebildet, sondern als Zustand elementarer Lebenskraft erfahrbar“ finde ich sehr treffend.